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Wiesenschaumkraut


Das Wiesenschaumkraut mit seinen blassvioletten Blüten ist nicht nur wunderhübsch anzusehen, sondern bereichert auch die Frühjahrsküche: Sowohl Grün als auch Blüten sind essbar. Wie der Name verrät, wächst das Wiesenschaumkraut auf lichten Wiesen, die es wie ein Teppich bedeckt. Die Blätter mit ihrem kresseartigen, leicht scharfen Geschmack geben Kräuterquark, Dips und Pestos Aroma, während die essbaren Blüten als Farbtupfer über den Salat gestreut werden können. In größeren Mengen genossen, kann Wiesenschaumkraut die Magenschleimhaut reizen. Als Geschmacks- oder optischer Kick sind die Wildpflanzen jedoch völlig unbedenklich. Wie für alle essbaren Wildkräuter gilt: Nicht am Wegesrand und nicht in der Nähe befahrener Straßen pflücken. Wildpflanzen immer gut mit heißem Wasser abbrausen, bevor sie in der Küche verwendet werden.

 

Giersch

Die meisten Menschen haben Giersch schon gesehen, auch wenn sie nicht unbedingt den Namen kennen. Die Pflanze mit ihren kantigen Stängeln und den dreiteiligen Blättern wächst vor allem in Gärten oder in Gebüschen und wird daher häufig nur abschätzig als Unkraut bezeichnet. Doch wer die Blätter der Pflanze einmal probiert, wird ein wunderbar frisches Aroma schmecken. Giersch lässt sich am besten mit Kartoffelgerichten oder Salat kombinieren

 

Brennnessel


Die Ernte kostet am Anfang vielleicht ein bisschen Überwindung, schließlich brennt es, wenn man die Häarchen der Brennnessel berührt. Wer auf Nummer sicher gehen will, verwendet beim Pflücken und bei der Verarbeitung am besten Handschuhe. Im Gericht überraschen die Blätter der Brennnessel dann aber mit einem nicht geahnten, zartwürzigen Geschmack, zum Beispiel in unserem Brennnessel-Hähnchen-Wraps. Daneben können Sie die Brennnessel natürlich auch zu einem Tee verarbeiten. Als Heilpflanze wird die Brennnessel übrigens seit Jahrhunderten gegen Harnwegsinfekte und Rheuma eingesetzt.

 

Gänseblümchen


Die meisten Menschen kennen Gänseblümchen noch aus ihren Kindertagen. Stundenlang konnte man seine Zeit mit dem Pflücken der weiß-gelben Blüten verbringen. Aber man kann die Gänseblümchen auch essen. Okay, die Blüten der Gänseblümchen haben nun nicht das intensivste Aroma, aber man kann damit auch Gerichte optisch aufwerten.

 

Sauerampfer

Sauerampfer schmeckt, wie er heißt und wächst auf feuchten Wiesen. Sauerampfer erkennt man an den blattlosen Stängeln mit ihren rispenförmigen, kleinen roten Blüten. Sauerampfer lässt sich zum Beispiel zu Suppen oder zu Eintöpfen verarbeiten.  Älteren, rostbraunen Sauerampfer mit löchrigen Blättern lässt man lieber stehen. Er enthält besonders viel Oxalsäure, die Magenempfindliche und Gichtkranke nicht gut vertragen.

Löwenzahn


Die beste Erntezeit für Löwenzahn ist von Mai bis Juni. Die Blätter schmecken leicht bitter und lassen sich perfekt zu einem Salat kombinieren, zum Beispiel  Löwenzahnsalat mit Ziegenkäsetalern. Man kann sie aber auch dünsten oder in Teig ausbacken. Besonders lecker sind auch. Die Blüten eignen sich als Dekoration, man kann daraus aber auch Gelee, Sirup oder Honig herstellen. Den Blüten und Blättern des Löwenzahns werden blutreinigende und harntreibende Wirkungen zugeschrieben.

 

Hirtentäschel


Sieht aus wie Löwenzahn, schmeckt wie Rucola: Das Hirtentäschel wird bis zu 50 Zentimeter hoch und blüht weiß. Man findet die Pflanze an sonnigen, stickstoffreichen Lehm-, Sand- oder Kiesböden. Und weil der Geschmack – wie gesagt – an Rucola erinnert, setzt man Hirtentäschel vor allem im Salat ein

 

Gänsefingerkraut

Gänsefingerkraut ist etwa 15 Zentimeter hoch, hat gefiederte Blätter und gelbe Blüten. Die Blätter lassen sich am besten im Mai sammeln, um sie dann für Saucen oder Salate zu verwenden. Sie geben den Gerichten einen säuerlich herben Geschmack.

 

Glücksklee

Der Klee stammt eigentlich aus Mexiko, ist aber auch in unseren Regionen verbreitet. Die drei- oder vierblättrigen Blätter haben häufig einen rotbraunen Farbton an der Basis. Der erfrischend säuerliche Geschmack würzt Salate oder Gemüse. Meistens reichen schon kleine Mengen dafür aus.