Garten-Wildkräuter

Kriechender Günsel

Heilpflanze

Haupt-Anwendungen:Verdauungsschwäche,
Heilwirkung:antibakteriell,
beruhigend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
schmerzstillend,
Anwendungsbereiche:Mundschleimhautentzündung,
Mandelentzündung,
Magenübersäuerung,
Sodbrennen,
Magengeschwür,
Schlaflosigkeit,
Rheuma,
Gicht,
Gelenkentzündungen,
Ödeme,
Knochenbrüche,
Wunden,
Narben,
Geschwüre,
Ekzeme,

Schlüsselblume

Die Schlüsselblume ist essbar

Essbare Bestandteile der Schlüsselblume

Zwischen März und Juni können die zarten, jungen Blätter sowie die Blüten der Schlüsselblume gesammelt und kann roh für Salate, als Einlagen in Suppen oder als Dekoration für Desserts verwendet werden. Die Blüten aromatisieren zudem Kräutertees (auch Mischungen verschiedener Teepflanzen), Zucker oder Honig. Schlüsselblumen haben einen leicht süßlichen Geschmack, so dass auch Kinder sie oft mögen.

Die Schlüsselblume als Heilpflanze

Seit vielen Jahrhunderten werden vor allem die Wurzeln sowie die Blüten der Schlüsselblume als Heilmittel gegen allerlei Gebrechen eingesetzt, vor allem jedoch bei Erkältungskrankheiten, Bronchitis etc. Die Inhaltsstoffe der Schlüsselblume haben eine schleimlösende, entzündungshemmende sowie beruhigende Wirkung, was mittlerweile sogar schon in diversen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden konnte. Für gewöhnlich wird Schlüsselblumen-Medizin entweder innerlich als Tee oder Sirup bzw. äußerlich als Tinktur verwendet.

Saponine können Magen reizen

Allerdings ist bei jeglicher innerlichen Anwendung der Schlüsselblume folgendes zu beachten: Einige Inhaltsstoffe, vor allem die Saponine, können den Magen reizen und so zu Magenbeschwerden und Übelkeit führen. Aus diesem Grund sollten entsprechend empfindliche Personen von einem Genuss absehen. Auch Schwangeren sowie stillenden Müttern wird von der Einnahme von Schlüsselblumen abgeraten. Die höchsten Wirkbestandteile befinden sich übrigens in den Wurzeln.